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Zielsetzung
Mittels einer modularen Produktarchitektur, wie sie durch Baukästen angestrebt wird, können positive Skaleneffekte im Hinblick auf eine Senkung der Stückkosten und auf eine Steigerung der Qualität durch Wiederholeffekte erschlossen werden. Das Gesamtziel des Projektvorhabens besteht daher in der Entwicklung eines Baukastenentwicklungsprozesses und einer ganzheitlichen Methodik für die Bewertung möglicher Gestaltungsszenarien. Zur Eingrenzung der Aufgabenstellung wird das Vorgehen auf die drei Bereiche der Elektronik, der Mechatronik und der Werkzeugmaschinenindustrie und deren Zulieferer ausgerichtet.
Im Rahmen des Projektes entsteht dazu ein Prozessmodell, welches aus detailliert dokumentierten Prozessbausteinen besteht, die in Form von Prozesslandkarten mit Verantwortlichkeiten modelliert und an entsprechenden Stellen um Verweise auf die einzusetzenden Methoden ergänzt werden. Im Rahmen des Projektes wird für die ergänzenden Methoden ein Methodenbaukasten entwickelt, der die Gestaltung von Produktbaukästen unterstützt. In diesem werden die einzelnen Methoden mit Verantwortlichkeiten, In- und Outputs sowie den zu verwendenden Programmen und den einzelnen Methodenschritten detailliert beschrieben. Im Rahmen des Projektes entsteht dazu ein Prozessmodell, welches aus detailliert dokumentierten Prozessbausteinen besteht, die in Form von Prozesslandkarten mit Verantwortlichkeiten modelliert und an entsprechenden Stellen um Verweise auf die einzusetzenden Methoden ergänzt werden.

Im Rahmen des Projektes wird für die ergänzenden Methoden ein Methodenbaukasten entwickelt, der die Gestaltung von Produktbaukästen unterstützt. In diesem werden die einzelnen Methoden mit Verantwortlichkeiten, In- und Outputs sowie den zu verwendenden Programmen und den einzelnen Methodenschritten detailliert beschrieben.
Damit zukünftig ein systematisches Vorgehen für die Gestaltung von Produktbaukästen entsprechend der oben beschriebenen Anforderungen bereitgestellt werden kann, zielt dieses Projektvorhaben auf die Konzeption und Detaillierung von Prozessbausteinen, welche die wesentlichen Planungsschritte eines Baukastenentwicklungsprozesses definieren. Dabei soll auch die Varianzsensitivität unternehmensübergreifender Wertschöpfungsprozesse Berücksichtigung finden sowie konstituierende Produktmerkmale bestimmt werden. Ein erster Entwurf eines solchen Grobkonzepts ist in der Abbildung dargestellt. Die Methodik kann zudem leicht auch auf weitere technische Produkte ausgeweitet werden, was bereits in der Validierungsphase geprüft wird.